Bedarfsgemeinschaftscoaching

Das Projekt BG-Coaching wird gefördert durch den Europäischen Sozialfond, des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie des Jobcenters des Landkreises Ahrweiler.

Zentrales Element der Förderung ist ein ganzheitliches Coaching der Bedarfsgemeinschaft. Zielsetzung ist die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden durch Aktivierung und Motivation unter Einbezug der Bedarfsgemeinschaft durch aufsuchende Arbeit im familiären Umfeld.

Das ganzheitliche Coaching umfasst insbesondere:

  • Analyse und Situation der Bedarfsgemeinschaft (Tagesstruktur der Familie, Identifizierung und Priorisierung von Handlungsbedarfen, Identifizierung vertrauensfördernder Aktivitäten insbesondere zu Beginn, etc.),
  • Klärung der sozialen und familiären Beziehungen innerhalb der Bedarfsgemeinschaft und Klärung des Rollenverständnisses innerhalb der Familie,
  • Feststellung des Aktivierungsbedarfs und des Bedarfs an psychosozialer Begleitung,
  • Ganzheitliche Betreuung der Bedarfsgemeinschaft (Wohnsituation, soziales Umfeld, Finanzen, Unterstützung bei der Initiierung von Hilfe- und Betreuungsangeboten für die Kinder, etc.),
  • administrative Unterstützung der Bedarfsgemeinschaft,
  • Feststellung von formalen und informellen Kompetenzen der Teilnehmenden,
  • Erfassung der bisherigen Erfahrungen im beruflichen Bereich,
  • Erstellung eines Förderplans für die Teilnehmenden mit festgestelltem Förderbedarf,
  • Erarbeitung von Möglichkeiten der Aufnahme qualifizierender Maßnahmen, Praktika oder Beschäftigung,
  • Motivation zur Teilnahme an begleitenden Hilfeangeboten und beruflicher Aus- oder Weiterbildung,
  • Unterstützung der Kinder bei Schul-, Ausbildungs-, Berufswahl und Übergang in den Beruf sowie bei der Bewältigung des schulischen oder ausbildungsbezogenen Geschehens,
  • Analyse von möglichen und in der Region bereits vorhandenen Unterstützungsleistungen in Abstimmung mit den für den Prozess wichtigen Institutionen (z.B. Jugendamt, Schuldner- und Suchtberatung) und örtlichen Netzwerken,
  • Aktive Kooperation mit den Akteuren, die in der Bedarfsgemeinschaft oder für einzelne Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft tätig sind bzw. werden.

Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds sowie des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

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Für  Rückfragen zu unseren Leistungen und Projekten stehen Ihnen unsere Standortleiter/innen sehr gerne zur Verfügung. 

Ihre Ansprechpartner: 

Standortleiterin Region Süd (Ingelheim, Oppenheim
Simone Klein⇗

Standortleiter Region Nord (Bad Neuenahr, Adenau, Andernach, Sinzig
Stephan Wermke⇗

Standortleiter Region West (Trier, Wittlich, Bitburg
Andreas Wagner⇗

Standortleiterin Region Mitte (Daun, Mayen, Cochem
Thomas Krempel⇗

Standortleiterin Region Ost (Montabaur, Westerburg, Limburg, Hachenburg
Bernadette Behler⇗